ADFC und Ortsgrüne boten Radl-Check an

Christoph Beck, Ortsvorsitzender der Grünen in Schwandorf und gleichzeitig stellv. Vorsitzender des ADFC Schwandorf, überprüfte Fahrräder auf Sicherheit.
Sabine Ernst | Christoph Beck, Ortsvorsitzender der Grünen in Schwandorf und gleichzeitig stellv. Vorsitzender des ADFC Schwandorf, überprüfte Fahrräder auf Sicherheit.

Schwandorfer Radlfahrer achten auf Verkehrssicherheit

Schwandorf. Rechtzeitig zum schönen Pfingstwetter und dem Beginn der Ferien boten der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC am Samstag einen Sicherheits-Check für Fahrräder an. Sie prüften die Radl der Wochenmarktbesucher auf Verkehrssicherheit, pumpten bei Bedarf die Reifen auf und erklärten, worauf es in Sachen Pflege und Wartung zu achten gilt. Mit dabei hatten sie außerdem ein Glücksrad, bei dem die Besucher des Infostandes Preise wie Reifenfllickzeug, Klingeln oder Windräder für die Kinder gewinnen konnten.

Viele Radler nahmen das Angebot gerne an. Das Fazit des Rad-Profis vom Schwandorfer ADFC, Christoph Beck bescheinigt den Schwandorfern ein großes Sicherheitsbewusstsein. „Die meisten Räder waren in einem guten und gepflegten Zustand.“, sagte er. 

Trotzdem konnte er noch gute Tipps weitergeben, zum Beispiel wie man die Bremsen an E-Bikes am besten testet oder auf was man im Winter oder bei schlechter Sicht achten sollte. „Vor allem bei Nebel oder Dunkelheit ist es wichtig, Jacken mit Reflektorstreifen oder Warnwesten zu tragen.“, gab er denjenigen mit auf den Weg, die bei jedem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs sind. „Und man sollte darauf achten, dass man möglichst flache Schuhe trägt. Sonst verdecken die Absätze den Reflektor am Pedal.“

Damit ein Fahrrad den Anforderungen der StVO genügt, muss es eine funktionsfähige Vorder- und eine Hinter- oder Rücktrittsbremse haben, eine helltönende Klingel und eine ausreichende Beleuchtung. Dazu zählen ein Vorder- und Rücklicht sowie Reflektoren vorne und hinten, an den Pedalen und an den Rädern. Dies können entweder zwei „Katzenaugen“, reflektierende Hülsen an den Speichen oder Reflektorstreifen an den Reifen sein. „Wer abnehmbare Batterie- oder Akkuleuchten benutzt, muss diese übrigens seit einigen Jahren nur noch dabeihaben, wenn die Sicht entsprechend schlecht oder es dunkel ist.“, erklärte die Sprecherin der Grünen. „Früher waren diese gar nicht erlaubt.“

Auffallend war laut Ortssprecherin Sabine Ernst, was viele Radler und Fußgänger erzählten: Sie würden wegen des dichten Verkehrs in der Innenstadt gar nicht mehr mit dem Auto zum Markt fahren. Lieber nähmen sie das holprige Kopfsteinpflaster in Kauf.

Herzen für den CSD – Mac…