Stadtratswahl 2026: Unser Programm

Foto von den Spitzenkandidaten für die Stadtratswahlen 2026 in Schwandorf
Die Spitzenkandidat:innen für die Stadtratswahl in Schwandorf: Paul Groß (2), Miriam Pöhlmann (1), Anja Wilhelm (3), Christoph Beck (4), Sabine Ernst (5)

LIEBE MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER,

wir haben eine Vision:

2030. Schwandorf ist eine tolle Einkaufsstadt mit einem lebendigen Ortskern. Auf dem Marktplatz sitzen unter einer Linde Menschen jeden Alters, Kinder spielen auf der Wiese und plantschen am Wasserspielplatz.

Die Autos bleiben draußen, dafür gibt es Kleinbusse, die Stadtbummler in die Fußgängerzone bringen, und sichere Radwege in der ganzen Stadt.

Ermöglicht wird das durch Einnahmen aus eigenen Solaranlagen der Stadt, die zum Beispiel große Parkplätze beschatten. Außerdem fördern die Bundesregierung und der Freistaat die Gemeinden, damit wir marode Schulen und Straßen sanieren können, und damit soziale Einrichtungen und Sportstätten erhalten bleiben.

Sie finden das auch gut? Dann geben Sie uns Ihre Stimme.

Für unsere Heimat Schwandorf. Für uns alle.

Bezahlbares Wohnen

Wohnungen, die nicht vermietet werden, Häuser, in denen niemand lebt: Das ist auch in Schwandorf ein riesiges Problem. Denn auf der anderen Seite fehlt bezahlbarer Wohnraum. Wir können diesen Missstand beheben.

Deshalb fordern wir:

  • Schwandorf muss einen Mietspiegel erstellen, damit die Menschen wissen, welche Miete angemessen ist.
  • Wer mit Wohnraum spekuliert, soll eine Leerstandsabgabe oder eine Zweitwohnungssteuer bezahlen. Es darf sich nicht lohnen, Gebäude leerstehen zu lassen.
  • Bei jedem Bauantrag für Mietshäuser muss geprüft werden, ob sie barrierefrei sind, damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen gut leben können.
  • Wer sein Wohngebäude saniert oder renoviert, muss besser gefördert werden als jemand, der ein Haus baut. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern macht es auch um bis zu 75 % günstiger, modernen Wohnraum zu schaffen.
Miete runter. Leben rein.

Diskutiert mit beim Wirtshausgespräch mit Gisela Sengl, Vorsitzende der GRÜNEN Bayern, am 27.01.2026, 18:30 Uhr in der Brauereiwirtschaft Fronberg.

Gewinn aus Energie

Stell dir vor, du musst nie wieder an die Tanke und für bis zu zwei Euro pro Liter Sprit kaufen. Stell dir vor, du kannst stattdessen gratis Sonnenstrom tanken. Das geht mit einem E-Auto und mehr Solaranlagen – nicht nur für Privathaushalte und Unternehmen, sondern auch für die Stadt Schwandorf.

Mit einer starken Fraktion im Stadtrat können wir dafür sorgen, dass kommunale Gebäude ihren eigenen Strom erzeugen. Wir können Bündnisse schmieden für einen Solarpark in städtischer Hand. Damit entlasten wir nicht nur den Schwandorfer Haushalt. Wir können mit den Einnahmen sogar in Projekte investieren, von denen alle Schwandorfer/innen etwas haben.

Rechnung runter. Laune rauf.

Deshalb fordern wir:

  • Öffentliche Gebäude müssen mit Solaranlagen ausgestattet werden.
  • Die Stadt soll eine eigene Energieerzeugung mit Bürgerbeteiligung initiieren.
  • Großparkplätze sollen mit Solaranlagen “überdacht” werden.
  • Schwandorf muss Solaranlagen und Balkonkraftwerke stärker fördern, sodass sich Eigenheimbesitzer/innen und Vermieter/innen die Installation leisten können.

Zukunftssichere Infrastruktur

Du willst, dass es deinen Kindern und Enkeln gut geht? Das wollen wir auch. Jedes Kind muss einen Kita-Platz und eine gute Schulbildung bekommen. Jedes Kind muss sicher zur Schule, zum Sport und zur Musikschule kommen. Und nicht nur unsere Kinder, sondern auch folgende Generationen sollen Igel und Maikäfer in der Natur beobachten können.

Kleine Hände. Sichere Zukunft.

Deshalb fordern wir:

  • Es müssen ausreichend Kita-Plätze mit genügend Personal zur Verfügung stehen.
  • Die Schwandorfer Schulen müssen modern und zeitgemäß ausgestattet sein.
  • Bildungs- und Freizeitangebote müssen gut mit dem Bus und sicher mit dem Fahrrad erreichbar sein. Das heißt, dass endlich vernünftige Radwege gebaut werden.
  • Die umliegenden Dörfer und Siedlungen müssen gut mit dem Bus erreichbar sein – nicht nur zu Schulbus-Zeiten.
  • Fahrrad-Abstellplätze und Bushaltestellen müssen sicherer werden, damit teure E-Bikes zum Pendeln und für den Schulweg benutzt werden können. Jeder muss sich unterwegs sicher fühlen.

Zukunft Schwandorfs sichern

Auch die nächste Generation soll eine lebenswerte Zukunft in Schwandorf haben. Deshalb legen wir für die Innenstadt ein schlüssiges Konzept vor, das sowohl den Geschäftsleuten als auch den Bürger/innen entgegenkommt.

Das belebt das Zentrum, wir können uns am Marktplatz und in der Friedrich-Ebert-Straße wieder wohlfühlen und es sichert Arbeitsplätze.

Deshalb fordern wir:

  • Die Innenstadt wird so umgestaltet, dass sie für die Menschen ist und nicht für den Autoverkehr.
  • Der Marktplatz und weitere „Steinwüsten“ werden begrünt und echte Mikro-Parks geschaffen – Orte, an denen sich Jung und Alt treffen und wohlfühlen.
  • Eine städtische Stromgewinnung entlastet Unternehmen von hohen Energiepreisen.
  • Eine gute Schul- und Ausbildung, bezahlbare Wohnungen sowie eine lebenswerte Stadt sichern Arbeitskräfte für die Betriebe. Denn so ziehen Bewerber gerne hierher und unsere Kinder wandern nicht in Großstädte ab.
Hier fürs Wir

noch mehr Vorschläge für Schwandorf

Ausbau von Förderung und Beratung zu

  • Balkonkraftwerken
  • Solaranlagen (PV und Thermie), insb. Stromspeicher
  • Wärmepumpen (Luft-, Erd- und Wasserpumpen)
  • ökologischem Bauen
  • barrierefreiem Zugang zu Geschäften und Praxen
  • naturfreundlicher Gartengestaltung versus Schottergärten1
  • ökologischem Landbau

Resiliente Stadtgestaltung

  • Entsiegelung und Begrünung (vor allem des Marktplatzes). Dies würde auch entscheidend dazu beitragen, dass Schwandorf lebens- und liebenswerter für Einheimische, zugezogene Arbeitskräfte und Touristen wird.
  • Sickerflächen

Nachhaltigkeitsprüfungen

  • vor Bauvorhaben (zum Beispiel Sanierung bzw. Nutzung von Leerstand versus Neubau, Baumaterialien, Versiegelung)
  • bei der Stadtgestaltung
  • bei Infrastrukturprojekten

mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

  • “Leerstandssteuer”
  • Mietspiegel
  • Verdichtung statt Ausweitung von Baugebieten
  • Förderung von familiengerechtem Umbau und Sanierung von Altbauen
  • Wohnungstauschbörse
  • Sozialbau und Baugenossenschaften auf den Weg bringen
  • Baugebiete im Einheimischen-Modell oder auf Erbpacht-Basis
  • städtische Konzepte für Investoren für die Nutzung von sanierungsbedürftigen Gebäuden (Leerstand)

bedarfsgerechten Lebensraum schaffen

  • zentral gelegene soziale oder genossenschaftliche Seniorenwohnanlage integriertem Ärztehaus
  • kommunale Facharztpraxis
  • Anwerbung von Ärzten und Therapeuten
  • Barrierefreiheit für Menschen mit Einschränkungen sowie für Kinderwägen
  • familienfreundliche Angebote wie Indoorspielplatz, Kinderbetreuung während des Einkaufs

mehr Transparenz des Rathauses

  • Bekanntmachung von Sitzungsterminen mit TOP auf der Infotafel am Marktplatz
  • einfacheres Auffinden und handyfreundliche Darstellung von Sitzungsterminen und TOP auf der Homepage
  • Veröffentlichung von Beschlüssen des Stadtrats und der Ausschüsse auch in einfacher Sprache mit niederschwelligem Zugang
  • Einblicke in die Arbeit der Ämter

bessere Information

  • Beratungs- und Sprechstunden zu Stadtpolitik und sozialen Themen (Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Vereinen, Krankenkassen usw.) → Ansiedelung in einem Bürger-Infozentrum, z. B. im Neubau auf dem Schmidtbräu-Gelände.
  • übersichtliche Darstellung von Fördermöglichkeiten für Energieberatung, Solaranlagen, Pedelecs usw.

Stärkung des Miteinander

  • Kommunikation auf Augenhöhe mit allen Einwohnern
  • mehr Information in einfacher Sprache
  • Überprüfung des Integrationskonzeptes
  • Stärkung des Ehrenamtes
  • Koordination und Zusammenarbeit bzw. Hilfe und Beratung für Vereine und Vorsitzende
  • Förderung ehrenamtlicher Angebote („Ehrenamts-Bonus“)
  • Kultur fördern für alle Alters- und Einwohnergruppen

mehr Sicherheit im Verkehr für Kinder, Fußgänger und Fahrradfahrer

  • Spielstraßen bzw. Tempo 30 in Wohngebieten
  • Halteverbot und Tempo 30 vor Schulen
  • Parkverbot an Engstellen (z. B. Steinberger Straße), dafür alternative Parkmöglichkeiten zum Straßenrand
  • bessere Kennzeichnung von Radwegen (Übergangslösung bis zur Umsetzung des Radwegekonzeptes)

bessere Voraussetzungen für den Fahrradverkehr

  • Radwegekonzept
  • sichere Abstellplätze v. a. für Pedelecs und E-Bikes
  • zentrales Fahrrad-Parkhaus (vorzugsweise Nähe Bahnhof) mit Ladestellen (damit würde auch der Fahrrad-Tourismus gestärkt.)

Modernisierung von Bushaltestellen

  • Überdachung
  • Beleuchtung (solarbetrieben)
  • sichere Radlständer
  • an Hotspots Kameraüberwachung
  • E-Bike-Ladesäulen

Groß- und Pendlerparkplätze mit rad- und busfreundlicher Infrastruktur

  • überdachte Fahrradständer und -boxen mit Kameraüberwachung
  • E-Ladestellen
  • Bushaltestellen bzw. Ruftaxi
  • Carsharing-Angebot schaffen/fördern/anwerben

Zurück zur >> Startseite des OV Schwandorf

Zum >> Wahlflyer als pdf

Alle Kandidaten der >> Schwandorfer Liste

Artikel zur >> Kommunalwahl 2026